Wird die Schweiz also zur Drogen-Drehscheibe oder sogar zur Drogenküche? Der Koch von Unterägeri hat offenbar tatsächlich hier in der Schweiz produziert. In den anderen beiden Fällen ist das noch nicht sicher. Die Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic untersucht derzeit den Fall von Urnäsch. Sprecher Lukas Jaggi sagt, die 4,7 Tonnen der Appenzeller Firma hätten vermutlich auf dem Landweg nach Holland transportiert werden sollen. Die Niederlande sind das globale Zentrum für die Herstellung von Amphetaminen. Motorradgruppen wie die Hells Angels, die Bandidos und Satudarah erhalten die Produkte von dort. Sie beherrschen den weltweiten Markt.

Quelle: Appenzeller Firma importiert tonnenweise Drogen-Rohstoff