Motorradfahren – für die meisten Rocker bedeutet das Freiheit pur. Doch auch auf dem Zweirad sollte man das eine oder andere Gadget nicht vergessen, das die Reise erst zu einem echten Erlebnis werden lässt. Wir stellen fünf sinnvolle und stylische Gadgets fürs Motorrad vor.

Die Action-Kamera fürs Motorrad

Steht ein entspannter Wochenend-Trip mit dem Motorrad an, kann die Action-Cam sinnvoll sein. Diese Kamera sorgt dafür, dass der gesamte Verlauf der Motorrad-Tour filmisch festgehalten werden kann. Vor allem die Modelle von GoPro Hero sind bei Extremsportlern sehr beliebt und erlauben es, die Tour, waghalsige Abenteuer und Co. für die Ewigkeit festzuhalten und sie nach Abschluss des Trips Freunden und Familie zu zeigen.

Ob nun die Wahl auf die GoPro Hero Modelle oder eine andere Action-Cam fällt – entscheidend ist, dass man eine Kamera wählt, die für den Einsatz in Extremsituationen entwickelt wurde. Sie muss robust und widerstandsfähig sein. Außerdem kommt es natürlich auf die Bildqualität an. Ultrahochauflösende Videos im 4K-Format und eine hohe Megapixel-Zahl (mindestens 12 Megapixel) sollte die Kamera schon bieten. Viele Modelle lassen sich übrigens nicht nur auf dem Motorrad nutzen, sondern sogar unter Wasser. Bis zu 60 Meter Wassertiefe sind die Kameras dann wasserdicht.

Damit die Action-Kamera fürs Motorrad alle waghalsigen Abenteuer korrekt aufzeichnet, aber beim Fahren nicht stört, bieten die Modelle eine Helmhalterung an. So lässt sich die Action-Cam einfach am Helm befestigen und liefert Bilder aus der eignen Perspektive.

Das richtige Navi fürs Motorrad

Ebenfalls wichtig, gerade für mehrtägige Trips mit dem Motorrad, ist das richtige Navi. Freilich kann man auf das Smartphone setzen und sich eine Navi-App herunterladen. Allerdings ist auf dem Display des Smartphones vor allem bei starker Sonneneinstrahlung nicht mehr viel zu sehen. Daher sollten Motorradfahrer lieber auf ein spezielles Navi setzen, das für den Einsatz auf dem Zweirad entwickelt wurde.

Ein gutes Navi für Motorradfahrer sollte über eine entspiegelte Display-Oberfläche verfügen, sodass man auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch alles erkennen kann. Es muss eine einfache, handliche Bedienung ermöglichen, wetterfest und robust sein. Ein solches Navi ist zum Beispiel das Garmin zumo 590LM Motorrad-Navigationsgerät. Es zeichnet sich durch einen angenehm großen 5 Zoll Monitor aus, kann variabel ausgerichtet werden und dank der Freisprechfunktion für das Telefon und die Ansage von Straßennamen mit der Bluetooth-Technologie über den Helm garantiert es bestes Verständnis während der Fahrt.

Zusätzlich gibt es einiges an Zubehör, wie das RDKS-Zubehör. Damit lässt sich der Reifendruck überwachen und wird stets auf dem Display angezeigt. Nach IPX7 ist das Navi zudem wasserdicht. Gute Navigationsgeräte fürs Motorrad erlauben es, eine Tour nicht nur zu planen, sondern sie auch aufzuzeichnen.

Strom auf dem Motorrad

Da kaum jemand länger ohne Smartphone auskommt, muss es auch auf die Motorrad-Tour mit. Damit ihm der Saft nicht ausgeht, findet sich im Handel eine Bordsteckdose, die sich am Bike befestigen lässt und an die Batterie gekoppelt ist. Solche Steckdosen sollten aber immer über eine Schutzklappe verfügen, um sie vor Staub und Feuchtigkeit zu schützen. Das Smartphone oder auch das Navi lassen sich daran anschließen und jederzeit aufladen. Hier ein Video zum Einbauen der Bordsteckdose:

Diebstahlschutz mit GPS

Wer länger mit dem Motorrad unterwegs ist, muss irgendwo etwas essen oder übernachten. Eingefleischten Bikern fällt es jedoch oft schwer, sich länger vom eigenen Bike zu trennen. Wie schnell ist ein Schloss aufgebrochen und das Bike weg? In diesem Fall kann man auf einen modernen GPS-Tracker für das Motorrad setzen. Wird es gestohlen, lässt es sich dadurch schnell wiederfinden. Der GPS-Tracker wird direkt am Motorrad befestigt, benötigt jedoch Strom und eine SIM-Karte.

Warndreieck fürs Motorrad

Ob das vergessene Tanken oder eine Panne – auch das beste Bike kann einmal den Geist aufgeben. Einfach auf dem Standstreifen abstellen, ist schwierig, denn andere Verkehrsteilnehmer sollten gewarnt werden. Platztechnisch ist ein Warndreieck im Motorrad aber kaum unterzubringen. Deshalb gibt es jetzt eine Haube, die über den Helm gestülpt und mit diesem zusammen am Straßenrand aufgestellt werden kann.


Quellen:
www.comtech.de


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